WOW! 70 % halten Akustik im Callcenter für wichtig!

10. April 2017 - 12:51 -- admin

Wie schon in der Investitionsstudie 2016 von den befragten Experten vorhergesagt, ist die Goldgräberstimmung für die Erstbeschaffung im Bereich Headset und Akustik vorerst vorbei. Vielmehr liegt nun der Fokus auf der Ersatzbeschaffung, die es mit 23,48 % aller Befragten unter die TOP 3 der diesjährigen Umfrage schafft.

Wenn gleich auch zusätzlich gut 53 % keine Investition in den Ausbau der Raumakustik angeben, so lässt sich daraus schlussfolgern, dass wohlmöglich akuter Handlungsbedarf bzgl. Aufklärung und Optimierung besteht. 

Die häufigsten Auswirkungen von Lärm sind geringe Produktivität, Stress, körperliche Beschwerden wie z. B. Kopfschmerzen. Ebenso geben Mitarbeiter an, dass die größten akustischen Beeinträchtigungen laute Kollegen, Telefongespräche und strombetriebene Bürogeräte sind. (*Quellenangabe: Opinion Matters)

Zahlreiche Unternehmen aus dem Call- und Service Center Bereich haben bereits die ersten Investitionen für eine akustische Veränderung getätigt. Viele davon wurden am Zeichenbrett entworfen und durch bauliche Veränderungen umgesetzt. Doch erst im Tagesgeschäft lässt sich final erhören, ob diese Maßnahmen auch schlüssig zusammen passen. Eine ganzheitliche Planung umfasst neben den baulichen Optimierungen auch immer die Anwenderzufriedenheit vor Ort. 

Dank moderner mobilen Lösungen, wie Absorberelementen, die an Decken, Wänden und Möbeln mit geringem Montageaufwand befestigt werden können, Akustikplatten, die eine Integration in vorhandene Deckensysteme bieten, und SoundMasking, was zusätzlich dem Geräuschpegel entgegenwirkt, kann die Wirksamkeit dieser Maßnahmen live und ohne Risiko von falschen Investitionen getestet werden.

„In Zeiten von stetigen Veränderungen der Arbeitswelten geht der Lösungsansatz für optimale Raumakustik aus unserer Erfahrung in die Mobilität. Akustische Elemente sollten variabel und bei räumlichen sowie personellen Änderungen mit minimalstem Aufwand neu platziert werden können. Hierbei spielt der Faktor Mensch und das Wohlfühlen am Arbeitsplatz eine bedeutende Rolle“, so Jens Bestmann, Inhaber ProCom-Bestmann. ( Quelle: ProCom-Bestmann)

„Einzelmaßnahmen werden auch zukünftig keine Verbesserung bei Sprachverständlichkeit hervorrufen“ lautet die kürzlich veröffentlichte Aussage auf der Webseite von www.Smartworkers.net, die im Auftrag von Plantronics® erstellt wird und sich ausführlich mit der Zukunft von Arbeit und Kommunikation ganzheitlich auseinander setzt. 

Ein wesentlicher Bestandteil für technische Lösungen bleibt das Arbeitswerkzeug Headset. Es bildet ein wichtiges Bindeglied in der Kommunikationskette zwischen Mensch und Technik. Für Träger von Headsets hängen die Auswirkungen einer Lärmbelastung von zwei Hauptfaktoren ab:

Wie hoch ist der Lärm und wie lange sind sie dem Lärm ausgesetzt? Denn nicht nur die Umgebungsgeräusche können negativ einwirken, sondern auch plötzlich auftretende Lärmspitzen. (Quelle: Jabra Whitepaper Lärmschutz)

Die Akustik verbessert sich aber nicht nur alleine durch bauliche und technische Lösungen. Es bedarf auch der Aufklärung und dem Mitwirken der Mitarbeiter. Selbstdisziplin und Sensibilität für ein Gegenwirken von störendem Geräuschpegel sollte ebenfalls Bestandteil eines ganzheitlichen Lösungskonzeptes im Bereich Raumakustik darstellen.

„Das Ziel der Raumakustik ist es, das Hören zu verbessern“, so veröffentlicht das Umweltbundesamt für Schüler und Lehrer einen Leitfaden und leistet Aufklärung bereits im Kindesalter. (Quelle: Umweltbundesamt)

Fazit: 

Moderne Arbeitswelten erhalten Einzug in den Unternehmen. Hier gilt es ganzheitliche Planungsziele für die Anwender zu schaffen, um so eine Verbesserung der Raumakustik zu integrieren. Diese sollten im Optimalfall mobil, sich den Gegebenheiten vor Ort individuell anpassen und vorab zu testen sein. Eine Analyse der gegebenen Ist-Situation ist jederzeit ratsam und erfolgversprechend.

So wird aus einer Ersatzbeschaffung eine Investition in die erfolgreiche und ruhigere Zukunft.