Vor der Sommerpause: Was macht die Idee der Image-Kampagne für die Callcenter-Branche?

2. Juli 2013 - 5:36 -- admin
Walter Benedikt, Geschäftsführer der 3C DIALOG GmbH Walter Benedikt, Geschäftsführer der 3C DIALOG GmbH

Reblog von Walter Benedikt

Zu Beginn des Jahres lud der Call Center Club in die Räumlichkeiten von Scholz & Friends ein, um gemeinsam mit Call Center Verband und den Vertretern der Branche über die Idee einer Imagekampagne zu diskutieren. 15 Vertreterinnen und Vertreter der Branche machten sich auf, und investierten einen Tag, um gemeinsam im Initial-Workshop „Ohne Image kein Gewinn“ nach Wegen und Lösungen zu suchen. Die Idee und Initiative des Call Center Clubs fand ich sehr gut – in Berlin wurden einige Fragen diskutiert. Zum Beispiel, die Frage, welche kommunikativen Möglichkeiten es gibt, die Call-Center-Branche gegenüber wichtigen Zielgruppen besser zu positionieren. Als eine zentrale Zielgruppe identifizierte man schnell die derzeitigen und potentiellen Mitarbeiter. Doch wie könnte eine Kampagne aussehen? Über die Notwendigkeit einer solchen Kampagne war man sich relativ schnell einig. Allerdings könnte man die Zielgruppe auch auf die „Industrie“ ausweiten. Was tun, um nicht als Ausbeuter und Abzocker dazustehen? Ansätze wurden besprochen, doch wie geht es weiter?

Angeregt wurden Gastgeber und Gäste sicherlich auch durch die Imagekampagne des Handwerks (http://www.handwerk.de/).

Wir freuen uns an dieser Stelle, dass wir mit Udo Schüring (CCClub) und Manfred Stockmann (CCVerband) sprechen konnten, um deren weitere Vorgehensweise zu erfahren. Udo Schüring (US) ist geschäftsführender Gesellschafter des Call Center Clubs und Geschäftsführer der BEF Unternehmensgruppe und Mitinitiator des Treffens in Berlin. Manfred Stockmann (MS) ist Präsident des CallCenter Verbandes und Inhaber der C.M.B.S. Managementberatung und ebenfalls und Mitinitiator des Treffens in Berlin.

Zum vollständigen Artikel und Interview ....

Kommentar:

Hier gehen die Meinungen über Zielsetzung und potentielle Träger ein Image Kampagne noch recht weit auseinander. Einigkeit besteht grundsätzlich darin, dass am Image der Branche gearbeitet werden muss.

Aber was ist die "Branche" überhaupt? Interne Contact Center- oder Service-Center-Einheiten  verstehen sich nicht als "Call Center Branche", sondern fühlen sich in ihr Unternehmen eingebunden, d.h. z.B. Automotive. Die Erbringung von Service- oder Kommunikationsdienstleistungen ist eine Querschnittsfunktion. Von daher hinkt der Vergleich mit dem Handwerk etwas.

Unklar ist aus die Stoßrichtung der möglichen Imagekampagne. Soll das Image bei Mitarbeitern verbessert werden, weil es massive Probleme in der Personalgewinnung für Call Center gibt? Oder geht es um die Kommunikation mit potentiellen Auftraggebern, um den z.T. ruinösen Preiswettbewerb zu beenden und Transparent zu machen, welche Dienstleister seriös (nach Datenschutzgesetzen etc.) arbeiten?

Man darf gespannt sein, wie die Entwicklung weiter geht.

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